Ausstellung

Derzeit zeigen wir Bilder von Michail Mamacew "Colors of the Wind"

Michail Mamaschew 1987 in Joschkar-Ola, der ehemaligen Sowietunion geboren zog ich kurz nach der Wende nach Clausthal-Zellerfeld in Niedersachsen.

Recht früh entwickelte sich bei mir ein starkes Interesse für Musik, Kunst und Animation, aber auch Philosophie und Psychologie sind immer ein großer Bestandteil meiner Interessen gewesen und gaben meinen künstlerischen Ambitionen den adequaten themantischen Überguss.

Nach dem Abitur zog ich nach Berlin. Mein Vorhaben zu studieren trug keine Früchte, daher begab ich mich direkt in die Selbstständigkeit. Vom Lieferant für Suppen, Systemintegrator, Berufsmusiker, Trickfilmzeichner bis hin zum Designer und künstlerischem Leiter habe ich in den letzten elf Jahren sehr
viele Erfahrungen sammeln können, die ich derzeit unternehmerisch unter einen Hut zu bringen versuche. Allem voran mit einem audiovisuell ambitionierten Animationskurzfilm.

Colors of the Wind ist der Arbeitstitel dieses Projekts, dessen Inhalt die Auseinandersetzung mit dem psychologischen Effekt der sogenannten “Reinszinierung” ist.

Das künstliche, unbewusste oder zwanghafte Wiederbeleben traumatischer Beziehungen aus der Kindheit ist ein Phänomen, was wir stets im Alltag beobachten können. Jeder kennt das Paradebeispiel eines Menschen, der sich immer wieder mit dem selben destruktiven Typ von Partner einlässt. Diese und ähnliche Effekte haben aber entgegen all ihrer Tragik den Sinn, bestimmte Gefühle wieder zu
erleben, emotional greifbar zu machen, zu verstehen und letztendlich für uns zu lösen.

Colors of the Wind beschreibt die Katharsis einer jungen Protagonistin, die aus ihrem bedrückenden Alltag gerissen wird, indem sie auf jemanden trifft, der bei ihr ein altes Trauma auslöst. Mit der Hilfe einer Vertrauensperson begibt sie sich in eine Rückführung in ihre Vergangenheit, um die Zusammenhänge zwischen ihrer Wahrnehmung der Außenwelt und ihrer Beziehung zu ihrer Elternfigur zu verstehen. Nachdem sie zunehmend erkennt, dass ihre Ängste und Aggressionen nur eine Reinszinierung sind, um sie auf dieses ungelöste Trauma aufmerksam zu machen, tritt sie mit einem neuen Selbstbewusstsein in die Welt. Dabei erkennt sie, dass die wahrgenommene Bedrohung lediglich
ihrem eigenen lädierten Selbstwert entsprungen ist.

Der Kurzfilm spielt in einer dystopischen, post-sowjetischen Zukunft. Darüber hinaus wird ein Großteil der Akteure in dem Film als Androiden dargestellt, um das Wirken der inneren, emotionalen Dynamik zu symbolisieren. Genauer genommen, um ein Statement gegen das maschinistische Weltbild zu setzen. Im Laufe der Geschichte scheitert die Protagonistin nämlich daran, sich selbst mittels diverser Eingriffe zu reparieren und ist auf Hilfe angewiesen, um sich mit ihrem unterbewussten und emotionalen Teil auseinander zu setzen.

Sieben Minuten sind für die Kurzfilmlänge geplant. Derzeit befindet sich das Projekt in der Vorproduktionsphase. Nach Abschluss der Produktion ist eine Zurschaustellung auf möglichst vielen Kurzfilmfestivals und Online-Plattformen geplant. Bei einer erfolgreichen Resonanz strebe ich die Produktion eines vollwertigen Spielfilms und/oder einer Serie an. Refinanzierungs-, Investitions- und Lizensierungsmöglichkeiten sind vorhanden, jedoch gilt es bis dahin den proof of concept für die Umsetzbarkeit der Idee zu erbringen.

Wenn Sie mich gern unterstützen wollen, können Sie die ausgestellten Werke erwerben, mit mir zwecks Investitionen in Kontrakt treten oder durch einen regelmäßigen Betrag auf Patreon.com für mich bürgen. Viele weitere Informationen und Fortschritte zu Colors of the Wind sind ebenfalls auf selbiger Seite zu finden.

www.patreon.com/cotw

mm@michail-art.com

Vielen Dank für Ihr Interesse